Es geht um den Landessieg: Nach dem Regionalentscheid kommt erneut Jury nach Reepsholt
Das Dorf wird sich am 19. August im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ einer Jury des Landes Niedersachsen präsentieren.
Reepsholt kämpft im 28. Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ gegen 19 weitere Dörfer aus ganz Niedersachsen um den Landessieg. Zuvor hatte sich das Dorf in der Gemeinde Friedeburg im regionalen Vorentscheid durchgesetzt. Die ausschlaggebenden Gründe für das Weiterkommen waren laut Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL), dass die Dorfkneipe wieder mit Leben gefüllt wurde, dass die ehemalige Pastorei aufwendig saniert wurde und dort nun Kinder und Jugendliche einen Anlaufpunkt haben. Außerdem lobte die Jury die vorbildliche Jugendarbeit im Dorf. Daran wollen die Initiatoren für die Teilnahme Reepsholts an dem Wettbewerb, Frank Jakobs und Ortsvorsteher Norbert Weber, anknüpfen. „Wir haben unsere Präsentation etwas überarbeitet und uns noch ein wenig Verstärkung geholt“, so Jakobs und Weber ergänzt: „Wir wollen die Vereine und die jungen Menschen in unserem Dorf noch mehr zeigen und natürlich auch die Gewerbetreibenden in Reepsholt sollen bei der Vorstellung eine Rolle spielen.“
Keine einfache Aufgabe, denn die Reepsholter haben nur 90 Minuten Zeit für die Dorfbereisung. Geplant ist demnach eine kurze Präsentation mit Videobotschaften von einigen Reepsholterinnen und Reepsholtern in der Gaststätte „Bi d‘ Moler“. Danach fährt die Gruppe mit einem kleinen Bus nach Hoheesche, dann vorbei an der Grundschule, durch den Klosterweg und zum Steenweg. Von dort geht es dann zu Fuß weiter – vorbei an den historischen Gulfhäusern, der Klosterschänke, dem Bäcker und der Kirche zum Kindergarten mit angeschlossenem Jugendzentrum. Schließlich fahren sie mit dem Bus über Perkuhl zurück zur Kneipe. Die Initiatoren hoffen, dass die Reepsholter ihre Vorgärten ein bisschen schmücken und viele Dorfbewohner die Jury vor der Kneipe begrüßen. Doch da machen sich Weber und Jakobs keine Sorgen. Bisher habe es an Unterstützer nicht gefehlt. Dafür bedanken sich die beiden bei allen Reepsholterinnen und Reepsholtern schon jetzt. Das habe gezeigt, dass Reepsholt eine echte Dorfgemeinschaft ist und ganz sicher eine blühende Zukunft habe. Und das solle nun auch die nächste Jury hautnah erfahren.

